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<title>Survival</title>
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<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">Survival</span></h1>
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<p>Als <b>Survival</b>, im Deutschen „Überleben“, <a href="Milit%C3%A4r" title="Militär">militärisch</a> auch „Überleben und Durchschlagen“, werden Kenntnisse und Fertigkeiten bezeichnet, die ein (Über-)Leben fern von der Zivilisation oder in einer Notsituation ohne oder mit geringen Hilfsmitteln ermöglichen sollen (Englisch <i>survival skills</i>).
</p><p>Notsituationen in unbesiedelten Gebieten können im zivilen Bereich beispielsweise bei <a href="Expedition" title="Expedition">Expeditionen</a>, <a href="Natursport" class="mw-redirect" title="Natursport">Natursportarten</a> wie <a href="Trekking" title="Trekking">Trekking</a> und <a href="Bergwandern" title="Bergwandern">Bergwandern</a>, <a href="Notlandung" class="mw-redirect" title="Notlandung">Notlandungen</a> von Luftfahrzeugen, Fahrzeugpannen und <a href="Havarie" title="Havarie">Havarien</a> sowie nach <a href="Naturkatastrophe" title="Naturkatastrophe">Naturkatastrophen</a> auftreten. Zum Überleben müssen die menschlichen <a href="Grundbed%C3%BCrfnis" title="Grundbedürfnis">Grundbedürfnisse</a> nach Wasser – <a href="Verdursten" title="Verdursten">Verdursten</a> und Nahrung – <a href="Hungerstoffwechsel" title="Hungerstoffwechsel">Hungerstoffwechsel</a> sowie Schutz vor Kälte – <a href="Hypothermie" title="Hypothermie">Hypothermie</a>/<a href="Erfrierung" title="Erfrierung">Erfrierung</a>, Hitze – <a href="Hitzeschaden" title="Hitzeschaden">Hitzeschaden</a> und Gefahren – <a href="Sicherheit" title="Sicherheit">Sicherheit</a> erfüllt werden. Zur Selbstrettung kann es erforderlich sein, sich in der <a href="Wildnis" title="Wildnis">Wildnis</a> orientieren zu können. Wildnis und <a href="Rural" class="mw-redirect" title="Rural">ländliche Gebiete</a> unterscheiden sich nach Feldwegen und Brücken – Wildnis hat keine, ländliche Gebiete haben welche.
</p><p><b>Survivalism</b> wird im Deutschen meist mit <b>Überlebenstraining</b> und <b>Überlebenskunst</b> übersetzt.
</p>

<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Geschichte_und_Wortbedeutung">Geschichte und Wortbedeutung</h2></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Im_zivilen_Bereich">Im zivilen Bereich</h3></div>
<p>Erste Anfänge für das gezielte Erlernen von Wildnisfähigkeiten waren ab dem 18.&nbsp;Jahrhundert europäische <a href="Waldl%C3%A4ufer_(Nordamerika)" title="Waldläufer (Nordamerika)">Waldläufer</a> und <a href="Trapper" title="Trapper">Fallensteller</a> in Nordamerika, die Überlebenstechniken der indianischen Ureinwohner erlernten. Für Einheimische und Zugewanderte in Wildnisregionen wie im sibirischen Russland aber auch in Nordeuropa in Norwegen, Schweden und Finnland waren diese Kenntnisse, Fertigkeiten und entsprechende Ausrüstung für das Alltagsleben selbstverständlich.
</p><p>Anfang des 20.&nbsp;Jahrhunderts erlernte der norwegische Polarforscher <a href="Roald_Amundsen" title="Roald Amundsen">Roald Amundsen</a> auf seiner Expedition zur Erkundung der Nordwestpassage im Jahr 1903 die Überlebenstechniken der <a href="Netsilik" title="Netsilik">Netsilik</a>-<a href="Inuit" title="Inuit">Inuit</a>, die er dann auf seiner Südpol-Expedition im Jahr 1911 erfolgreich anwandte. Er transferierte das Überlebenswissen der Arktis auf die gleichen Bedingungen der Antarktis.
</p><p>Unterschieden werden zwei Ansätze für ein Überleben&nbsp;– Vorratshaltung und Versorgung aus der Natur. Im weitesten Sinne gehört dazu auch die Herstellung von Behelfswerkzeug, Behelfsbekleidung und Gebrauchsartikeln aus natürlichen Materialien. Jedoch verkennt dieser Ansatz, dass dazu in erheblichem Maß Zeit und handwerkliches Geschick notwendig ist und dass Nahrungsmittel aus der Natur meist nur im Frühjahr und Herbst zur Verfügung stehen. Sowohl im Winter als auch im trockenen Sommer stehen Pflanzen nicht ausreichend zur Verfügung.
</p><p>Die Bezeichnung „survival“ wird im englischsprachigen Raum in der umfassenderen Bedeutung als „Überleben nach einer <a href="Katastrophe" title="Katastrophe">Katastrophe</a>“ gebraucht. Diese beinhalten in weitem Umfang das Verhalten im Zivil- und <a href="Katastrophenschutz" title="Katastrophenschutz">Katastrophenschutz</a> in urbanem Gebiet. Im zivilen Bereich erlangte Überleben unter urbanen Bedingungen unter der Bedrohungslage eines ABC-Waffenangriffs im <a href="Kalter_Krieg" title="Kalter Krieg">Kalten Krieg</a> Bedeutung. Bei einem solchen Szenario wird als Lösung die Fähigkeit der Eigenversorgung gesehen, im Zivilschutz durch Vorratshaltung. „Bevölkerungsschutz“ ist eine zusammenfassende Bezeichnung für Einrichtungen und Maßnahmen im Katastrophen- und Zivilschutz (KatS), der alle Maßnahmen enthält, um <i>Leben, Gesundheit oder Schutz der Bevölkerung</i> in oder vor Entstehung einer Katastrophe zu schützen.<sup id="cite_ref-Hake_1-0" class="reference"><a href="#cite_note-Hake-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Personen, die sich besonders auf eine solche Lage vorbereiten, werden im amerikanischen Sprachraum als „<a href="Prepper" title="Prepper">Prepper</a>“ („die sich vorbereiten“) bezeichnet.
</p><p>Im deutschen Sprachraum wird von „Survival“ meist in Zusammensetzungen mit „Survival-Training“ und den Kenntnissen für ein Verhalten und für die Versorgung mit Behelfs-Lebensmitteln im <a href="L%C3%A4ndlicher_Raum" title="Ländlicher Raum">ländlichen Raum</a> und der Wildnis gesprochen<sup id="cite_ref-2" class="reference"><a href="#cite_note-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> und als Ersatzhandlung für entsprechende Kenntnisse und Fertigkeiten bei Wildnisaufenthalten gesehen.
</p><p>Lange prägte seit den 1980er Jahren in Deutschland die Fernsehdokumentationen über <a href="R%C3%BCdiger_Nehberg" title="Rüdiger Nehberg">Rüdiger Nehberg</a> die Ansichten zum Thema „Abenteuerreisen und Survival“.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Im_militärischen_Bereich"><span id="Im_milit.C3.A4rischen_Bereich"></span>Im militärischen Bereich</h3></div>
<p>Jeder Soldat jeder Truppengattung und Teilstreitkraft kann in die Lage kommen, überleben und sich zur eigenen Truppe durchschlagen zu müssen. Soldaten der Kampftruppe, aber auch der <a href="Logistiktruppe" title="Logistiktruppe">Logistik-</a> und <a href="F%C3%BChrungstruppen" title="Führungstruppen">Führungstruppen</a>, können in der <a href="Operationsart#Verzögerung" title="Operationsart">Verzögerung</a> und nach erfolgloser <a href="Operationsart#Verteidigung" title="Operationsart">Verteidigung</a> und Durchbruch feindlicher Kräfte in den eigenen rückwärtigen Raum, aber auch im <a href="Operation_(Milit%C3%A4r)" title="Operation (Militär)">Angriff</a> von der Truppe abkommen und müssen dann wieder Anschluss gewinnen.
</p><p>Der Lehrgang <i><a href="Einzelk%C3%A4mpferlehrgang" title="Einzelkämpferlehrgang">Überleben und Durchschlagen</a></i> einer kleinen militärischen Teileinheit dient dazu, militärischen <a href="F%C3%BChrungskraft_(Person)" class="mw-redirect" title="Führungskraft (Person)">Führungskräften</a> die Kenntnisse und Fertigkeiten zu vermitteln, die notwendig sind, Soldaten in einer auf sich gestellten Gruppe nach Abkommen von der eigenen Truppe zu führen, um wieder Anschluss an die eigene Truppe zu gewinnen.
</p><p>Schwerpunkt bei diesem Lehrgang ist unter erheblicher Belastung weniger das Überleben, sondern das Durchhalten und die Rückkehr zur eigenen Truppe. Im <i>Combat Survival Course</i> auch mit den Ausbildungsinhalten <i>Gefangenschaft, Verhör, Flucht.</i>
</p><p>Allgemeiner Auftrag ist es, Feindkräfte durch Nutzung des Geländes zu meiden und zu umgehen, das eigene Überleben durch Versorgung aus dem Land mit Wasser, Verpflegung aus der Natur oder der Landwirtschaft, Schutz vor Kälte durch ein Behelfsbiwak, vor Feuer oder vor Hitze sicherzustellen. Bei Annäherung an den Raum <i>forward line of enemy troops</i> führt der Soldat seine Bewegungen im Sickern durch. Wesentlich ist das <i><a href="Tarnen_und_T%C3%A4uschen" title="Tarnen und Täuschen">Tarnen und Täuschen</a></i> durch dauerndes Ausnutzen des Geländes vor Feindbeobachtung. Der Soldat meidet einsehbares Gelände und Geländeteile wie Straßen und Wege, in oder auf denen sich Feindkräfte bewegen.
</p><p>Wesentliche Inhalte von militärischen Überlebenslehrgängen sind <i>physisches und psychisches Durchhaltevermögen der Lehrgangsteilnehmer, Gebrauch von Ausrüstung und Notausrüstung, waffenloser Nahkampf und mit Behelfswaffen, Orientieren mit Behelfsmitteln und Kompass, Behelfsernährung aus der Natur und Fischfang, Behelfsunterkünfte nach den Jahreszeiten und Feuermachen mit Behelfsmitteln.</i> Das militärische Überleben und Durchschlagen ist, da Gefechtshandlungen selten in der Wildnis stattfinden, weniger auf ein Überleben in der Wildnis ausgerichtet, sondern nahe oder in urbanen Regionen.
</p><p>Die Anfänge des Survival als Lehre liegen in der Zeit des Zweiten Weltkriegs. Ab etwa dieser Zeit wurden durch die westlichen Streitkräfte Lehrgänge durchgeführt, die Soldaten das Leben und Überleben in Feindgebiet ermöglichen sollten. Spezialisierte Kriegführung für Operationen hinter den feindlichen Linien erforderte Wissen über Behelfsmaßnahmen für die Versorgung der <a href="Spezialeinheit" title="Spezialeinheit">Spezialeinheiten</a> aus der Natur&nbsp;– wie u.&nbsp;a. die Wassergewinnung in der Wüste. Die 1941 gegründete britische <a href="Long_Range_Desert_Group" title="Long Range Desert Group">Long Range Desert Group</a>, ein Vorläufer des <a href="Special_Air_Service" title="Special Air Service">Special Air Service</a>, eignete sich während ihrer Operationen Kenntnisse über das Leben in der Wüste an. Dazu wurden auch u.&nbsp;a. Botaniker und Meteorologen als Lehrer herangezogen.
</p><p>In der US-Armee, insbesondere für das <a href="United_States_Army_Special_Forces_Command_(Airborne)" class="mw-redirect" title="United States Army Special Forces Command (Airborne)">United States Army Special Forces Command (Airborne)</a>, wurden Lehrgänge erst mit dem Vietnamkrieg in Zusammenarbeit mit der <i>National Outdoor Leadership School</i><sup id="cite_ref-3" class="reference"><a href="#cite_note-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-4" class="reference"><a href="#cite_note-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> in <a href="Lander_(Wyoming)" title="Lander (Wyoming)">Lander (Wyoming)</a> eingerichtet. Der <a href="United_States_Army_Rangers" title="United States Army Rangers">Rangerlehrgang</a> orientierte sich mehr am deutschen <a href="Einzelk%C3%A4mpferlehrgang" title="Einzelkämpferlehrgang">Einzelkämpferlehrgang</a> mit dem <a href="Jagdkampf" title="Jagdkampf">Jagdkampf</a> als <a href="Besondere_Gefechtshandlung" title="Besondere Gefechtshandlung">besonderer Gefechtshandlung</a>, heute eine <a href="Gefechtsart" class="mw-redirect" title="Gefechtsart">Gefechtsart</a>.
</p><p>Die <a href="United_States_Air_Force" title="United States Air Force">United States Air Force</a> führte für Soldaten –&nbsp;nach den Erfahrungen des <a href="Zweiter_Weltkrieg" title="Zweiter Weltkrieg">Zweiten Weltkriegs</a> und des <a href="Koreakrieg" title="Koreakrieg">Koreakrieges</a> seit den 1960er Jahren&nbsp;– <a href="SERE-Training" title="SERE-Training">SERE-Lehrgänge</a> durch, in denen das Verhalten in <a href="Kriegsgefangene" class="mw-redirect" title="Kriegsgefangene">Kriegsgefangenschaft</a>, als <a href="Vermisste_Person" title="Vermisste Person">vermisste Person</a> nach einem Abschuss ihres Flugzeugs oder nach einem Abkommen von der Truppe gelehrt werden.
</p><p>In Deutschland begann die <a href="Bundeswehr" title="Bundeswehr">Bundeswehr</a> kurz nach ihrer Aufstellung mit ersten Lehrgängen, ab den 1980er Jahren im Einzelkämpferlehrgang. Dieser beinhaltete sowohl den Schwerpunkt <i>Überleben</i> unter europäischen Bedingungen in der feucht-kalten Klimazone und <i>Durchschlagen</i> als Verhalten, um wieder die eigene Truppe zu erreichen, als auch <i><a href="Jagdkampf" title="Jagdkampf">Jagdkampf</a>.</i> Der Lehrgang basierte auf den Erfahrungen von Soldaten, die sich als Rückkämpfer hinter den feindlichen Linien sowohl in Finnland als auch in Russland befanden und die eigene Truppe wieder erreichen konnten. Beide Ausbildungsbereiche wurden mit der Reorganisation des Lehrgangs in zwei abfolgende Lehrgänge getrennt. Ergänzende Lehrgänge sind der Lehrgang <i>Überleben in schwierigem Gelände</i> (Gebirge) an der Gebirgs- und Winterkampfschule sowie der <i>Combat Medical Course</i> für Spezialkräfte und der Überlebenslehrgang Spezialkräfte als SERE-Lehrgang am <a href="Ausbildungszentrum_Spezielle_Operationen" title="Ausbildungszentrum Spezielle Operationen">Ausbildungszentrum Spezielle Operationen</a>. Der Ausbildungslehrgang der Streitkräfte der Vereinigten Staaten ist das <a href="SERE-Training" title="SERE-Training">SERE-Training</a>.
</p><p>In der militärischen Fliegerei wurden Piloten früh im Verhalten für ein Überleben in Wildnisgebieten ausgebildet. Piloten der Royal Air Force, die in <a href="Mesopotamien" title="Mesopotamien">Mesopotamien</a> und <a href="Indischer_Subkontinent" title="Indischer Subkontinent">Indien</a> flogen, erhielten als Bestandteil der Notausrüstung ein <a href="Blood_Chit" title="Blood Chit">Goolie Chit</a>, das ihnen helfen sollte zu überleben.
</p><p>Für fliegendes Personal der Bundeswehr ist die Teilnahme an der <i>Überlebensausbildung für Luftfahrzeugbesatzungen</i> obligatorisch, heute IV. Insp. Ausbildungszentrum Spezielle Operationen, vormals VI. Inspektion Luftlande- und Lufttransportschule. Zur Ausbildung gehört im Weiteren der <i>Lehrgang Überleben auf See</i> an der <a href="Marineoperationsschule" title="Marineoperationsschule">Marineoperationsschule</a> (MOS) in Bremerhaven.<sup id="cite_ref-5" class="reference"><a href="#cite_note-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-6" class="reference"><a href="#cite_note-6"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Analog ist für die zivile Berufsschifffahrt eine <a href="Sicherheitsgrundausbildung_und_Unterweisung_f%C3%BCr_Seeleute" title="Sicherheitsgrundausbildung und Unterweisung für Seeleute">Sicherheitsgrundausbildung und Unterweisung für Seeleute</a> vorgeschrieben.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Unterteilung_nach_Klimazonen,_Situationen_und_Gruppierungen"><span id="Unterteilung_nach_Klimazonen.2C_Situationen_und_Gruppierungen"></span>Unterteilung nach Klimazonen, Situationen und Gruppierungen</h2></div>

<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Gefahrenpunkte_nach_Regionen_und_Klimazonen">Gefahrenpunkte nach Regionen und Klimazonen</h3></div>
<ul><li><i>Allgemein in allen Klimazonen</i>
<ul><li>Wassermangel mit <a href="Dehydratation_(Medizin)" title="Dehydratation (Medizin)">Dehydratation</a></li>
<li>Nahrungsmangel</li>
<li>Orientierungsverlust</li>
<li>Gefahren durch <a href="Wild" title="Wild">Wild</a> – insbesondere Großwild, in Afrika die <a href="Big_Five_(Safari)" title="Big Five (Safari)">Big Five</a> sowie allgemein durch <a href="Raubtiere" title="Raubtiere">Raubtiere</a> und <a href="Schlangen" title="Schlangen">Schlangen</a> nach einem <a href="Schlangenbiss" title="Schlangenbiss">Schlangenbiss</a></li>
<li><a href="Erste_Hilfe" title="Erste Hilfe">Erste Hilfe</a></li></ul></li>
<li><i>In trocken-kalten Klimazonen</i> – ebenso auf <a href="Hohe_See" title="Hohe See">hoher See</a>
<ul><li><a href="Hypothermie" title="Hypothermie">Hypothermie</a></li>
<li><a href="Erfrierung" title="Erfrierung">Erfrierung</a></li></ul></li>
<li><i>Im Gebirge</i>
<ul><li><a href="Lawine" title="Lawine">Lawinen</a> mit <a href="Lawinengefahr" class="mw-redirect" title="Lawinengefahr">Lawinengefahr</a></li>
<li><a href="Steinschlag" title="Steinschlag">Steinschlag</a> und Gefahr durch <a href="Murgang" title="Murgang">Murgang</a>, <a href="Bergsturz" title="Bergsturz">Bergsturz</a> oder <a href="Erdrutsch" title="Erdrutsch">Erdrutsch</a></li></ul></li>
<li><i>In trocken-heißen Klimazonen</i>
<ul><li><a href="Hitzeschaden" title="Hitzeschaden">Hitzeschäden</a></li></ul></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Art_der_angenommenen_Notlage">Art der angenommenen Notlage</h3></div>
<ul><li><a href="Luftnotlage" title="Luftnotlage">Luftnotlage</a></li>
<li>Seenotlage als <i>Überleben See</i></li>
<li>Orientierungsverlust in der Wildnis</li>
<li><a href="Naturkatastrophe" title="Naturkatastrophe">Naturkatastrophe</a> (<a href="Erdbeben" title="Erdbeben">Erdbeben</a>, <a href="Orkan" title="Orkan">Orkan</a>, <a href="Tornado" title="Tornado">Tornado</a>&nbsp;– auch <a href="Wirbelsturm" title="Wirbelsturm">Wirbelsturm</a>, <a href="%C3%9Cberschwemmung" title="Überschwemmung">Überschwemmung</a> durch <a href="Hochwasser" title="Hochwasser">Hochwasser</a> oder <a href="Sturmflut" title="Sturmflut">Sturmflut</a> sowie <a href="Tsunami" title="Tsunami">Tsunami</a>, <a href="Waldbrand" title="Waldbrand">Waldbrand</a>, <a href="Lawine" title="Lawine">Lawine</a>, <a href="Wintersturm" class="mw-redirect" title="Wintersturm">Wintersturm</a> oder <a href="Impakt" title="Impakt">Impakt</a>, Ausbruch eines <a href="Supervulkan" title="Supervulkan">Supervulkan</a>)s
<ul><li><i>Zivil- und Katastrophenschutz in urbanen Gebieten,</i> auch Urban-Survival (Notmaßnahmen und Techniken in bewohnten Gebieten) bei technischen Katastrophen wie <a href="Gro%C3%9Fschadenslage" class="mw-redirect" title="Großschadenslage">Großschadenslage</a>, <a href="Brand" title="Brand">Brand</a>, <a href="Chemiekatastrophe" class="mw-redirect" title="Chemiekatastrophe">Chemieunfall</a>, <a href="Reaktorunfall" class="mw-redirect" title="Reaktorunfall">Reaktorunfall</a>, <a href="Flugzeugabsturz" title="Flugzeugabsturz">Flugzeugabsturz</a> oder <a href="Entgleisung_(Bahn)" title="Entgleisung (Bahn)">Eisenbahnunglück</a></li>
<li><a href="Apokalypse" title="Apokalypse">Apokalypse</a>- oder Endzeit-Survival als Überleben in urbanem Raum
<ul><li>wirtschaftliche Krise: Mangel oder Versorgungsausfall von Strom, Treibstoff, Nahrung oder Trinkwasser und den Folgen</li>
<li>zivile Krise mit Zusammenbruch der öffentlichen Ordnung, Unruhe, Aufstände, Seuche, Bürgerkrieg oder Krieg</li>
<li>Überleben religiöser Gruppierungen (Mormonen) oder von zivilen Milizen in den USA als politisch-weltanschauliche Privatgruppen</li></ul></li></ul></li>
<li>Überleben und Durchschlagen von Soldaten sowie <a href="Kommando_(Milit%C3%A4r)" title="Kommando (Militär)">militärischem</a> und <a href="Nachrichtendienst" title="Nachrichtendienst">nachrichtendienstlichem</a> Personal - wie dem <a href="Special_Operations_Executive" title="Special Operations Executive">Special Operations Executive</a></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Survival_im_zivilen_Bereich">Survival im zivilen Bereich</h3></div>
<p>Gerade beim Überleben von Zivilpersonen erreicht die Bezeichnung einen weiten Umfang. Sie kann die Planung einer Wandertour und die Mitnahme einiger Notfall-<a href="Schokoriegel" title="Schokoriegel">Schokoriegel</a> bis hin zu militarisierten Gruppierungen mit umfangreichen Lebensmittelvorräten und Geländefahrzeugen sowie Schutz- und Bunkeranlagen wie insbesondere in den USA umfassen, bei denen dann auch Waffenbesitz eine Rolle spielt. Insgesamt handelt es sich dabei auch um einen expandierenden wirtschaftlichen Markt, der auf der einen Seite mit dem Unterhaltungswert des Themas Überleben „spielt“ und auf der anderen mit den Urängsten von Menschen einer urbanen Lebenswelt.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Maximalsurvival_–_Minimalsurvival"><span id="Maximalsurvival_.E2.80.93_Minimalsurvival"></span>Maximalsurvival – Minimalsurvival</h4></div>
<p>Überlebenssituationen sind meist auf wenige Stunden bis Tage begrenzt. Unter <i>Maximalsurvival</i> ist ein Überleben ohne Hilfsmittel, Ausrüstung und vor allem ohne entsprechend ausreichende Bekleidung zu verstehen. Ursachen dafür können ein Unglück oder eine Katastrophe wie ein liegengebliebenes Kraftfahrzeug in entlegenem Gebiet, Flugzeugabsturz oder ungeplanter Wildnisaufenthalt nach Orientierungsverlust sein. Diese gehören jedoch zu den absoluten Ausnahmefällen und lassen sich vielfach durch Planung und Vorbereitung vermeiden. Unter <i>Minimalsurvival</i> ist ein Überleben mit vorhandenen Hilfsmitteln zu verstehen. Diese entsprechen der Ausrüstung für ein Wildnistrekking bei nur bedingter oder keiner Verpflegung. Grund für ein Minimalsurvival kann ein ungeplanter längerer Wildnisaufenthalt durch Wetter, Geländehindernisse oder Verirren sein.
</p><p>Die in Survivalfilmen häufig gezeigten Überlebenssituationen, in denen zwar Ausrüstung mitgenommen wird, aber nie eine für den Wildnisaufenthalt vollständige, wie sie für ein Wildnistrekking normal wäre, ist unrealistisch, aber aus medialen Gründen gewollt. Aus Unterhaltungsgründen werden häufig Extremsituationen gezeigt, die filmisch unterhaltende Sequenzen liefern, aber nichts mit einem unspektakulären Verirren in Alltagskleidung gemein haben. Der Grund, warum sich der oder die Protagonisten in diesen Filmen in einer Notlage befinden und wo genau die jeweiligen Handlungsorte liegen, wird meist nicht gezeigt&nbsp;– sonst würde sich dann auch schnell die Frage stellen, warum der Gezeigte nicht einfach ins nächste Dorf geht. In der Medienbranche wird dies als <i>scripted reality</i> bezeichnet.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Überlebenstechniken_und_Wildnisfähigkeiten"><span id=".C3.9Cberlebenstechniken_und_Wildnisf.C3.A4higkeiten"></span>Überlebenstechniken und Wildnisfähigkeiten</h2></div>
<p>Überlebenstechniken, im englischen <i>Bushcraft,</i> sind allgemeine Wildnisfähigkeiten –&nbsp;siehe dazu auch <a href="Trekking#Trekkingausrüstung_und_Gewicht" title="Trekking">Trekking</a>&nbsp;– mit
</p>
<ul><li>weltweit universeller Anwendbarkeit (bei gleichen Grundvoraussetzungen) und</li>
<li>relative Einfachheit.</li></ul>
<p>Dazu gehören u.&nbsp;a das Beherrschen (als Kenntnisse und Fertigkeiten) der eigenen Ausrüstung und technischen Mittel mit Biwakbau, Feuer machen und Kochen auf dem portablen Kocher oder einem Holzfeuer und Verhalten in entsprechendem Gelände.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Experimentelle_Archäologie"><span id="Experimentelle_Arch.C3.A4ologie"></span>Experimentelle Archäologie</h3></div>
<p><a href="Experimentelle_Arch%C3%A4ologie" title="Experimentelle Archäologie">Experimentelle Archäologie</a> oder <a href="%C3%96tzi" title="Ötzi">Ötzi</a>-Survival<sup id="cite_ref-Hake_1-1" class="reference"><a href="#cite_note-Hake-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> widmet sich der Erforschung technologischer Fragestellungen, untersucht praxisbezogene Aspekte antiker Lebensweisen und versucht, diese Erkenntnisse durch Erfahrungswerte zu vertiefen. Die dabei gewonnenen Erkenntnisse und Fertigkeiten entsprechen den Anforderungen der Überlebensfähigkeiten. Forschungsstätten sind u.&nbsp;a. das <a href="Arch%C3%A4ologisch-%C3%96kologisches_Zentrum_Albersdorf" title="Archäologisch-Ökologisches Zentrum Albersdorf">Archäologisch-Ökologische Zentrum Albersdorf</a>, das <a href="Wikinger_Museum_Haithabu" title="Wikinger Museum Haithabu">Wikinger Museum Haithabu</a> oder das <a href="Neanderthal_Museum" title="Neanderthal Museum">Neanderthal Museum</a> in Wuppertal. Diese erforschen sowohl die Ernährung mit Jagd, Sammeln und Feuermachen, die Bekleidung, Werkzeuge und <a href="Blankwaffe" title="Blankwaffe">Blankwaffen</a> sowie Kochen mit einem Paläo-<a href="Kochstein" title="Kochstein">Kochstein</a><sup id="cite_ref-Hake_1-2" class="reference"><a href="#cite_note-Hake-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> in der jeweiligen Zeit.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Wildnisfähigkeiten_indigener_Völker"><span id="Wildnisf.C3.A4higkeiten_indigener_V.C3.B6lker"></span>Wildnisfähigkeiten indigener Völker</h4></div>
<p>Bei der Lehre für das Überleben in der Wildnis werden auch die Fähigkeiten und das Wissen der jeweils in diesem Gebiet lebenden <a href="Naturvolk" title="Naturvolk">traditionellen Völker</a> wie der <a href="Inuit" title="Inuit">Inuit</a> in Grönland und Kanada (schon seit den Zeiten von <a href="Roald_Amundsen" title="Roald Amundsen">Roald Amundsen</a> für seine <a href="Amundsens_Fram-Expedition" title="Amundsens Fram-Expedition">Expedition</a> zum Südpol), der <a href="Samen_(Volk)" title="Samen (Volk)">Saami</a> in <a href="Lappland" title="Lappland">Lappland</a>, der <a href="San_(Volk)" title="San (Volk)">San</a> in der <a href="Kalahari" title="Kalahari">Kalahari</a> oder der <a href="Aborigines" title="Aborigines">Aborigines</a> im <a href="Australien" title="Australien">australischen</a> <a href="Outback" title="Outback">Outback</a> erforscht und genutzt.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Wasserbeschaffung_und_Wasseraufbereitung">Wasserbeschaffung und Wasseraufbereitung</h3></div>
<p>Der tägliche Wasserbedarf des Menschen in gemäßigten Klimazonen bei durchschnittlicher Belastung liegt mittel- bis langfristig bei mindestens 1–2&nbsp;Litern. Bei körperlicher Anstrengung und entsprechenden Temperaturen kann der Bedarf auf über 6&nbsp;Liter pro Tag ansteigen. Wird dem Körper dieser nicht zugeführt‚ kommt es zum <a href="Hitzschlag_bei_Menschen" title="Hitzschlag bei Menschen">Hitzschlag</a> und in Folge zu <a href="Verdursten" title="Verdursten">Verdursten</a>. Bei einer mittleren Tageslufttemperatur von 43&nbsp;°C, wie sie in Wüsten herrscht, kommt es ohne Wasserzufuhr bereits nach ca. 24&nbsp;Stunden zum Verdursten, bereits vorher zur <a href="Hitzeohnmacht" class="mw-redirect" title="Hitzeohnmacht">Hitzeohnmacht</a>. Der tägliche Wasserbedarf kann bis zu 10&nbsp;l Trinkwasser betragen. Im Regenwald der feucht-heißen Klimazone besteht ein gleich großer Trinkwasserbedarf, da der Körper versucht, sich durch Schwitzen bei hoher Umgebungstemperatur unabhängig von der relativen <a href="Luftfeuchtigkeit" title="Luftfeuchtigkeit">Luftfeuchtigkeit</a> zu kühlen. Nur unter sehr gemäßigten Temperaturen überlebten verschüttete Menschen bis zu 78&nbsp;Stunden ohne Wasser.
</p><p>Übergangsweise und sehr begrenzt können zur Wassergewinnung wasserhaltige Früchte und wasserspeichernde Lianen dienen. Wie bei den Nahrungsmitteln wird eine Vorratshaltung empfohlen. Von verschiedenen Organisationen wird ein Vorrat von 1,5 bis 2,5&nbsp;Litern Wasser pro Tag und Person als notwendig gesehen.<sup id="cite_ref-7" class="reference"><a href="#cite_note-7"><span class="cite-bracket">[</span>7<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Möglichkeiten, um Trinkwasser in urbanen Gebieten zu gewinnen, bestehen in der Nutzung von verdeckten Reserven wie dem verbliebenen Wasser in Rohrleitungen oder dem des Spülkastens der Toilette. Wasser kann in Kunststoff-Wasserkanistern bei Beginn einer Notlage zeitlich begrenzt bevorratet werden.
</p><p>Die Wassergewinnung erfolgt in der Natur aus
</p>
<ul><li>fließenden und stehenden Gewässern</li>
<li>Eis und Schnee</li>
<li>Grundwasser aus tiefen Geländeteilen wie einer Talsohle, auch in trockenen Bachläufen&nbsp;– üppige Vegetation weist auf erreichbares Grundwasser hin</li>
<li>Regen&nbsp;– Auffangen mit einer Folie</li>
<li><a href="Solare_Meerwasserentsalzung#Methoden_für_den_Notfall" title="Solare Meerwasserentsalzung">solarer Meerwasserentsalzung</a> aus der Verdunstung von Meerwasser<sup id="cite_ref-8" class="reference"><a href="#cite_note-8"><span class="cite-bracket">[</span>8<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li></ul>
<p>Wesentlich ist Trinkwasserhygiene, um Infektionen zu vermeiden. Ein Trinkwasserbehälter wie die <a href="Feldflasche" title="Feldflasche">Feldflasche</a> ist nur mit aufbereitetem Trinkwasser zu füllen, nie mit unreinem Wasser. <a href="Wasseraufbereitung" title="Wasseraufbereitung">Wasseraufbereitung</a> zu Trinkwasser ist mit einem portablen <a href="Wasserfilter" title="Wasserfilter">Wasserfilter</a>, durch Chlor-Wasseraufbereitungstabletten oder Abkochen nach vorherigem Grobfiltern mit einem Taschentuch in einen unreinen Wasserbehälter wie eine stabile Plastiktüte möglich. Ein Behelfsfilter aus Schichten von Kies, Sand und Holzkohle eignet sich nicht, da pathogene Keime von einem solchen Ersatzfilter nicht zurückgehalten werden. In landwirtschaftlichen Gebieten besteht die Gefahr von chemischen Verunreinigungen durch <a href="Pestizid" title="Pestizid">Pestizide</a> und <a href="D%C3%BCngemittel" class="mw-redirect" title="Düngemittel">Düngemittel</a>. Diese können wie <a href="Quecksilber" title="Quecksilber">Quecksilber</a>, das bei der <a href="Goldgewinnung" class="mw-redirect" title="Goldgewinnung">Goldgewinnung</a> im Amalgamverfahren eingesetzt wird und sich im Oberflächenwasser von Abbaugebieten auch Jahrzehnte später noch findet, nur durch Kohlefilterelemente bei der Wasseraufbereitung gebunden werden.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Nahrungsbeschaffung">Nahrungsbeschaffung</h3></div>
<p>Der Mensch benötigt in völliger Ruhe (beim Schlafen) einen <a href="Grundumsatz" title="Grundumsatz">Grundumsatz</a> von etwa 1500 bis 1700&nbsp;kcal pro Tag, um zu überleben. In Krisensituationen muss von einer deutlich erhöhten Leistung des Körpers ausgegangen werden. Der <a href="Leistungsumsatz" title="Leistungsumsatz">Leistungsumsatz</a> erreicht schnell weit mehr als 3000&nbsp;kcal pro Tag pro Person. Um den Verlust auszugleichen, muss dem Körper täglich diese Energie per Nahrung zugeführt werden, andernfalls kommt es bei normalgewichtigen Menschen nach etwa 50 bis 80&nbsp;Tagen bei immer schnellerem Kräfteverfall zum <a href="Hungerstoffwechsel" title="Hungerstoffwechsel">Hungertod</a>. Es ist davon auszugehen, dass ein Mensch sich bereits nach 10&nbsp;Tagen durch den Kräfteverfall nicht mehr bewegen kann, auch und insbesondere durch den eintretenden Zuckerschock als Unterzuckerung. Für die Ernährung in Notsituationen in Wildnisgebieten siehe auch <a href="Trekking#Trekkingausrüstung_und_Gewicht" title="Trekking">Trekking</a>, ebendort Bestandteil der Expeditionsverpflegung.
</p><p>Die <a href="Vorratshaltung" title="Vorratshaltung">Vorratshaltung</a> als einfachste Überlebenstechnik zielt darauf ab, diese Energiezufuhr auch dann aufrechtzuerhalten, wenn es durch ein Schadensereignis oder Naturkatastrophe keine Nahrungsmittel mehr zu kaufen gibt oder verteilt werden können. Das <a href="Bundesamt_f%C3%BCr_Bev%C3%B6lkerungsschutz_und_Katastrophenhilfe" title="Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe">Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe</a> rät, einen Vorrat für 14&nbsp;Tage anzulegen, wobei es einen täglichen Minimalleistungsumsatz von nur 2000&nbsp;kcal annimmt.<sup id="cite_ref-9" class="reference"><a href="#cite_note-9"><span class="cite-bracket">[</span>9<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Dieser kann aus Trockenware (auch als Regalware bezeichnet) wie Nudeln, Reis und Kartoffelpüree sowie Trockenmilch bestehen, zudem aus Nahrungsmittelkonserven, insbesondere Fleisch wie Corned Beef und <a href="Trockenfleisch" title="Trockenfleisch">Trockenfleisch</a>.
</p><p><i>In Wildnisgebieten</i> können ad hoc nur bedingt Nahrungsmittel durch <a href="J%C3%A4ger_und_Sammler" title="Jäger und Sammler">Sammeln</a> von <a href="Nutzpflanzen" class="mw-redirect" title="Nutzpflanzen">Nutzpflanzen</a> und von niederen Tieren wie <a href="Insekten" title="Insekten">Insekten</a> oder <a href="Schnecken" title="Schnecken">Schnecken</a> sowie durch <a href="Angeln_(Fischfang)" class="mw-redirect" title="Angeln (Fischfang)">Fischfang</a> mittels Behelfsangel, <a href="Reuse" title="Reuse">Reuse</a>, <a href="Fischernetz" title="Fischernetz">Netz</a> oder einer <a href="Fischzaun" title="Fischzaun">Fischfalle</a> sowie <a href="Speiseinsekten" class="mw-redirect" title="Speiseinsekten">Speiseinsekten</a> für die <a href="Entomophagie_beim_Menschen" title="Entomophagie beim Menschen">Entomophagie beim Menschen</a> beschafft werden.
</p>
<div class="sieheauch" role="navigation" style="font-style:italic;"><span class="sieheauch-text">Siehe auch</span>: <a href="Liste_giftiger_Pflanzen" title="Liste giftiger Pflanzen">Liste giftiger Pflanzen</a> und <a href="Liste_von_Nutzpflanzen" title="Liste von Nutzpflanzen">Liste von Nutzpflanzen</a></div>
<p><a href="Jagd" title="Jagd">Jagd</a> von <a href="Wild" title="Wild">Wild</a> mit <a href="Schusswaffe" title="Schusswaffe">Schusswaffe</a> oder Schlingen ist nur sehr bedingt zur Nahrungsgewinnung geeignet. Diese Maßnahmen sind sehr unsicher, abhängig von der Klimazone und der Jahreszeit sowie mit Gefahren durch <a href="Parasiten" class="mw-redirect" title="Parasiten">Parasiten</a> und sonstigen <a href="Zoonose" title="Zoonose">von Tieren auf Menschen übertragbaren</a> <a href="Krankheitserreger" title="Krankheitserreger">Krankheitserregern</a> verbunden. So übertragen <a href="G%C3%BCrteltiere#Gürteltiere_und_Menschen" title="Gürteltiere">Gürteltiere</a> <a href="Lepra" title="Lepra">Lepra</a> und die <a href="Chagas-Krankheit" title="Chagas-Krankheit">Chagas-Krankheit</a>. Primär ist daher im Notfall das Erhitzen der Nahrung auf über 74&nbsp;°C (Kerntemperatur) zum Abtöten von Parasiten und <a href="Pathogenit%C3%A4t" title="Pathogenität">Pathogenen</a> notwendig. „Sicherste Zubereitungsmethode aufgrund der gleichmäßig hohen Temperatur ist Kochen“, außerdem geht dabei kein Fett verloren. Die Kochstelle muss genügend Luft zum Brennen bekommen und vor Regen und Wind geschützt sein.
</p><p>„Bei langfristigem Überleben“ soll nach den Vorstellungen der <a href="Prepper" title="Prepper">Prepper</a>, die sich auf solche Schadenslagen vorbereiten, die Eigenversorgung durch <a href="Ackerbau" title="Ackerbau">Ackerbau</a> und <a href="Viehzucht" class="mw-redirect" title="Viehzucht">Viehzucht</a> erfolgen, die aber einiger Erfahrung bedürfen und kurzfristig nicht dienlich sind. „Primär steht daher die Vorsorge mit Notverpflegung“ insbesondere bei kurzfristigen Notlagen wie nach Orientierungsverlust in der Natur nahe der Zivilisation und in der Wildnis im Vordergrund. Als Fähigkeiten werden von Survivalisten bei der <i>Zubereitung der Nahrung</i> das <a href="Schlachten" class="mw-redirect" title="Schlachten">Schlachten</a> und Ausnehmen von Wild und Fisch sowie die Verwendung eines provisorischen Kochgefäßes gesehen.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Nahrungsbeschaffung_durch_Jagd">Nahrungsbeschaffung durch Jagd</h4></div>
<p>Nahrungsmittelversorgung durch <a href="Jagd" title="Jagd">Jagd</a> auf <a href="Wild" title="Wild">Wild</a> ist für die Verpflegung bei einem Wildnisaufenthalt nicht einzuplanen, da der Erfolg ungewiss und der Zeitaufwand groß ist. Gebiete, in denen sich viel Wild findet, sind meist von Menschen bewohnt. So weist das Industrieland Deutschland durch industriellen Ackerbau als Nahrungsressource auch für Wild eine der höchsten Wilddichten weltweit auf. Dort ist eine Eigenversorgung für ein Überleben und damit Jagd, für deren Ausübung mit Schusswaffe oder Fallen eine <a href="Jagderlaubnis" class="mw-redirect" title="Jagderlaubnis">Jagderlaubnis</a> benötigt wird, nicht notwendig. <a href="Wilderei" title="Wilderei">Wilderei</a> ist strafbar&nbsp;– in Deutschland nach §&nbsp;292&nbsp;StGB mit Haftstrafe bis zu fünf Jahren insbesondere, wenn die Tat „unter Anwendung von Schlingen oder in anderer nicht weidmännischer Weise“ begangen wird. In einer Notsituation, die in Europa nicht eintreten kann, ist nur der Jagderfolg maßgebend. <a href="Fallwild" title="Fallwild">Fallwild</a> ist nicht zum Verzehr geeignet und daher, egal ob Wild oder Nutztier, nicht zu verwerten. Das Risiko, durch das verdorbene Fleisch zu erkranken, wiegt in keinem Fall einen möglichen Nutzen auf.
</p><p><a href="Fallenjagd#Weitere_Jagdarten" class="mw-redirect" title="Fallenjagd">Fallen</a> erfordern Erfahrung und Zeit. Die Anzahl zusammen mit dem Fangplatz verspricht Erfolg. Daher kommen nur Schlingen in Betracht, die sich improvisieren lassen und auf <a href="Wildwechsel" title="Wildwechsel">Wildwechseln</a> an Zwangspässen gestellt werden. Wildwechsel sind meist klein und niedrig und nicht immer auf den ersten Blick zu erkennen. Als Material für den Bau dienen Eisendraht, Kabel oder Nylongarn für <a href="Niederwild" class="mw-redirect" title="Niederwild">Niederwild</a> wie <a href="Hasen" title="Hasen">Hasen</a>, <a href="Murmeltiere" title="Murmeltiere">Murmeltiere</a> und <a href="H%C3%BChnerv%C3%B6gel" title="Hühnervögel">Hühnervögel</a>. <a href="Wasserv%C3%B6gel" class="mw-redirect" title="Wasservögel">Wasservögel</a> lassen sich im Uferbereich mit Nylonschlingen knapp unter der Wasseroberfläche fangen. Eine Würgeschlinge ist gegenüber der Galgenschlinge einfach herzustellen und wird meist für Wildereidelikte benutzt. <a href="Kaninchen" title="Kaninchen">Kaninchen</a> können in den Bauausgängen auch mit Netzen gefangen werden. Fallen sind täglich zu kontrollieren und sollten aus größerer Entfernung einsehbar sein. Durch den Adrenalinausstoß beim Fang mit Schlingen ist das Fleisch wenig schmackhaft, jedoch für den Verzehr geeignet.
</p><p>Eine <a href="Zwille" title="Zwille">Zwille</a> als eine Metall- oder Holzgabel mit einem Gummiband eignet sich für Kleintiere und Vögel. Die Gummidicke bestimmt die Durchschlagskraft. Eine Armhaltevorrichtung erlaubt stärkere Gummis, ist jedoch in Deutschland nach dem Waffenrecht ein <a href="Verbotene_Gegenst%C3%A4nde" title="Verbotene Gegenstände">verbotener Gegenstand</a>.
</p><p>Eine <a href="Schleuder_(Waffe)" title="Schleuder (Waffe)">Schleuder</a>, auch Funda oder Sling, mit zwei unterarmlangen Schleuderbändern, von denen das Halteband ein Auge für den Mittelfinger hat, das andere einen Wurflappen für das Stein- oder Schleuderbleigeschoss, wurde schon von <a href="Balearen" class="mw-redirect" title="Balearen">balearischen</a> Schleuderern, wo noch der Einsatz als Sport üblich ist, und römischen Legionären benutzt und lässt sich auch behelfsmäßig herstellen. Der Wurf erfolgt in einer seitlichen Kreisbewegung, nicht über den Kopf. Die Wucht ist erheblich&nbsp;– Treffen muss jedoch geübt werden. Juristisch sind beide Waffen. Die Reichweite einer Zwille liegt zwischen 10&nbsp;m und 30&nbsp;m, die einer Schleuder bei 100&nbsp;m bis 200&nbsp;m mit rund 250&nbsp;g schweren Schleudersteinen.
</p><p>Ein <a href="Bogen_(Waffe)" title="Bogen (Waffe)">Jagdbogen</a> für die <a href="Bogenjagd" title="Bogenjagd">Bogenjagd</a> mit einer Zugkraft von über 80&nbsp;<a href="Pfund" title="Pfund">Pfund</a> mit 100&nbsp;m Reichweite lässt sich behelfsmäßig nicht herstellen. <a href="Indigene_V%C3%B6lker" title="Indigene Völker">Indigene Naturvölker</a> wie die San oder Pygmäen in Afrika sowie Indianer in Südamerika benutzen <a href="Pfeilgift" title="Pfeilgift">Pfeilgifte</a> aus der Rinde des <a href="Curare" title="Curare">Curarebaums</a>, Blättern südamerikanischer Lianen, in Europa aus <a href="Aconitin" title="Aconitin">Aconitin</a> (auch Eisenhut) oder dem Hautsekret südamerikanischer <a href="Baumsteigerfr%C3%B6sche" title="Baumsteigerfrösche">Pfeilgiftfrösche</a> wie dem <a href="Schrecklicher_Pfeilgiftfrosch" title="Schrecklicher Pfeilgiftfrosch">Phyllobates terribillis</a> (auch <i>Schrecklicher Blattsteiger</i>), bicolor oder aurotaenia. Dendrobatiden sondern das basische Alkaloid <a href="Batrachotoxin" title="Batrachotoxin">Batrachotoxin</a> ab. Das Krampfgift wirkt auf das Nervensystem durch Muskel- und Atemlähmung. Eine Giftmenge von 0,002&nbsp;mg/kg führt beim Menschen innerhalb von zwanzig Minuten zum Tod&nbsp;– die Frösche dürfen nie ungeschützt angefasst werden. Das Eindringen in den Blutkreislauf erfolgt auch durch kleine Verletzungen oder Hautporen. Die Giftakkumulation beim Frosch erfolgt über die im Regenwald vorhandenen Beutetiere wie Milben.
</p><p>Zu den <i>Behelfswaffen für die Jagd</i> auf kurzen Entfernungen bei <a href="Niederwild" class="mw-redirect" title="Niederwild">Niederwild</a> gehören <a href="Schlagwaffe" title="Schlagwaffe">Schlagwaffen</a> wie die <a href="Keule" title="Keule">Keule</a>, eine <a href="Stangenwaffe" title="Stangenwaffe">Stangenwaffe</a> wie die <a href="Saufeder" title="Saufeder">Saufeder</a> und für Fische ein <a href="Fischerei#Fischspeer" title="Fischerei">Fischspeer</a>.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Feuer">Feuer</h3></div>
<p>Als Wärmequelle, zur Nahrungszubereitung und um Wasser abzukochen, wenn keine anderen Möglichkeiten zur Verfügung stehen, dient ein Feuer. Für einen Wildnisaufenthalt, aber auch schon beim Wandern, gehören daher zwei Feuerzeuge in die Hosentasche. Als Brennmittel für ein Feuer dient Holz, seltener auch trockener Tierdung von Pflanzenfressern. Eine Methode zur Herstellung von Brennholz ist zum Beispiel das <a href="Batoning" title="Batoning">Batoning</a>, also das Spalten von Holz mit einem Messer. Eine besondere Form des Holzfeuers ist insbesondere in der trocken-kalten und trocken-warmen Klimazone das <a href="Schwedenfeuer" title="Schwedenfeuer">Schwedenfeuer</a>, das mit einem Rohrgestänge auch zum Heizen eines Zeltes oder einer Zeltbahnjurte dienen kann.<sup id="cite_ref-Hake_1-3" class="reference"><a href="#cite_note-Hake-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Alle Behelfsmethoden sind von Übung abhängig. Behelfsmittel und -techniken dienen zum Entzünden von Feuer, wenn keine geplanten Mittel zum Feuermachen vorhanden und auch für Ungeübte erfolgreich anwendbar sind:
</p>
<ul><li><a href="Auermetall" title="Auermetall">Auermetall</a> mit <a href="Feuerstarter" title="Feuerstarter">Feuerstarter</a> oder auch <a href="Feuerstahl" title="Feuerstahl">Feuerstahl</a> (einfachste und sicherste Methode)</li>
<li>Selbstentzündung medizinischer Watte, auch Tampon, durch Hin- und Herrollen</li></ul>
<p>Bedingt anwendbar sind:
</p>
<ul><li><i>Brennglas</i> zum Entzünden von Zunder bei Sonnenschein</li>
<li><a href="Feuerstein" title="Feuerstein">Feuerstein</a>, <a href="Feuerstahl" title="Feuerstahl">Schlageisen</a> und <a href="Zunder" title="Zunder">Zunder</a></li>
<li><a href="Feuerbohren" title="Feuerbohren">Feuerbohren</a> mit einem <a href="Weichholz" title="Weichholz">Weichholzstock</a> und einem <a href="Hartholz" title="Hartholz">Hartholzbrett</a></li>
<li><a href="Calciumcarbid#Verwendung" title="Calciumcarbid">Calciumcarbid</a> mit Wasser, zum Entzünden werden Funken benötigt</li></ul>
<p>Nur im militärischen Bereich gilt der Schutz vor Aufklärung durch eine verdeckte Feuerstelle in einer Feuergrube als notwendig. Ein Kochfeuer wird daher meist am Tag unter Bäumen angelegt, damit sich der Rauch verteilt. Da ein Versteck häufig durch den Geruch einer Feuerstelle aufgeklärt wird, ist daher nach dem Kochen ein Ortswechsel durchzuführen.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Schutz">Schutz</h3></div>
<ul><li>Bau einer Behelfsunterkunft als <a href="Behausung" title="Behausung">Behausung</a></li>
<li>Versorgung einer Verletzung – Vorsorge vor Erkrankung</li></ul>
<p>Wind-Nässe-Schutzbekleidung kann behelfsweise durch einen großen Müllsack mit drei Öffnungen für Arme und Kopf ersetzt werden und hält sowohl Wind als auch Regen ab. Als behelfsmäßige Kopfbedeckung gegen Auskühlen durch Wind und Regen dient eine aufgerollte Plastiktüte. Ein großer Müllsack kann mit Blättern gefüllt als Behelfs-Isomatte zum Schutz vor Bodenkälte dienen oder als behelfsmäßiger Biwaksack.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Erste_Hilfe">Erste Hilfe</h4></div>
<p>Erste-Hilfe-Kenntnisse und medizinisches Grundwissen gelten im Survival als unumgänglich, sind aber auch Bestandteil des täglichen Lebens. Dazu gehört im Wesentlichen grundlegende Hygiene&nbsp;– siehe weitere Erste-Hilfe-Maßnahmen unter <a href="Expedition#Expeditionsfähigkeiten" title="Expedition">Expeditionsfähigkeiten</a>.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Gefährliche_Tiere_und_Schlangen"><span id="Gef.C3.A4hrliche_Tiere_und_Schlangen"></span>Gefährliche Tiere und Schlangen</h4></div>
<p><a href="Schlangen" title="Schlangen">Schlangen</a>, insbesondere <a href="Giftschlangen" class="mw-redirect" title="Giftschlangen">Giftschlangen</a>, kommen fast weltweit vor&nbsp;– siehe <a href="Vipern" title="Vipern">Vipern</a> mit <a href="Grubenottern" title="Grubenottern">Grubenottern</a> (Crotalinae) mit 308&nbsp;Arten sowie <a href="Giftnattern" title="Giftnattern">Giftnattern</a> (Elapidae) mit etwa 250&nbsp;Arten. Die Aufzählung der <a href="United_States_Army_Field_Manual" title="United States Army Field Manual">amerikanischen militärischen Field Manuals</a> ist daher unvollständig.
</p><p>Vorkommnisse mit <a href="B%C3%A4ren" title="Bären">Bären</a>, die zu den gefährlichen Raubtieren gehören, sind insbesondere mit <a href="Europ%C3%A4ischer_Braunb%C3%A4r" title="Europäischer Braunbär">Europäischen Braunbären</a> selten. Gebiete auf dem nordamerikanischen Kontinent mit <a href="Grizzlyb%C3%A4r" title="Grizzlybär">Grizzlybären</a> oder <a href="Kodiakb%C3%A4r" title="Kodiakbär">Kodiakbären</a> sowie <a href="Amerikanischer_Schwarzb%C3%A4r" title="Amerikanischer Schwarzbär">Amerikanischen Schwarzbären</a> sollten nicht ohne <a href="Reizstoffspr%C3%BChger%C3%A4t" title="Reizstoffsprühgerät">Reizstoffsprühgerät</a> betreten werden; solche, in denen <a href="Eisb%C3%A4r" title="Eisbär">Eisbären</a> vorkommen, nicht ohne Sicherungswaffe. Selten kommt es in Amerika zu Begegnungen und gefährlichen Vorkommnissen mit <a href="Puma" title="Puma">Pumas</a>, obwohl deren Habitat der ganze Kontinent ist.
</p><p>Als gefährliche Wildtiere gelten <a href="Krokodil" class="mw-redirect" title="Krokodil">Krokodile</a>, wie das <a href="Nilkrokodil" title="Nilkrokodil">Nilkrokodil</a> in Afrika, das <a href="Leistenkrokodil" title="Leistenkrokodil">Leistenkrokodil</a> in Südost-Asien und <a href="Alligatoren" title="Alligatoren">Alligatoren</a> in den USA und Mittelamerika; außerdem in Afrika <a href="Flusspferde" title="Flusspferde">Flusspferde</a>, andere Großtiere wie <a href="Elefanten" title="Elefanten">Elefanten</a> oder <a href="Kaffernb%C3%BCffel" title="Kaffernbüffel">Kaffernbüffel</a> sowie alle größeren vorkommenden <a href="Katzen" title="Katzen">Katzen</a>, besonders die <a href="Gro%C3%9Fkatzen" title="Großkatzen">Großkatzen</a> <a href="L%C3%B6we" title="Löwe">Löwe</a> und <a href="Leopard" title="Leopard">Leopard</a>.
</p><p>Für Menschen gefährliche Fische sind u.&nbsp;a. <a href="Raubsalmler" title="Raubsalmler">Raubsalmler</a> wie in Afrika der <a href="Tigersalmler" title="Tigersalmler">Tigersalmler</a>, bedingt in Südamerika auch <a href="Piranhas" title="Piranhas">Piranhas</a>. Als gesichert gilt, dass <a href="Bullenhai" title="Bullenhai">Bullenhaie</a> bis mehrere hundert Kilometer oberhalb von Küsten in Binnengewässern vorkommen können. Erfahrungen dazu veröffentlichte <a href="Jeremy_Wade" title="Jeremy Wade">Jeremy Wade</a> in der Reiseserie <i>Flussmonster.</i>
</p><p>Bezogen auf die Anzahl von Reisenden und Einheimischen in Gebieten mit gefährlichen Tieren sind Vorkommnisse jedoch selten und daher ein Grund für die Presse, darüber zu berichten, während über die Vielzahl an durch den Straßenverkehr zu Tode gekommenen Personen im jeweiligen Gebiet nur regional berichtet wird.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Geländeorientierung"><span id="Gel.C3.A4ndeorientierung"></span>Geländeorientierung</h3></div>
<p>Ermittlung der Himmelsrichtung in einer Notsituation durch <a href="Astronomische_Navigation" title="Astronomische Navigation">astronomische Navigation</a>
</p>
<ul><li>nach dem Stand von Sonne oder Mond&nbsp;– insbesondere nach <a href="Sonnenaufgang" title="Sonnenaufgang">Sonnenaufgang</a> und <a href="Sonnenuntergang" title="Sonnenuntergang">Sonnenuntergang</a> sowie <a href="Mondaufgang#Mondaufgang_und_Monduntergang" class="mw-redirect" title="Mondaufgang">Auf- und Untergang sowie Stand des Mondes</a> abhängig vom <a href="Breitengrad" class="mw-redirect" title="Breitengrad">Breitengrad</a>,
<ul><li>nur auf dem Längengrad –&nbsp;der die Zeit der Zeitzone bestimmt&nbsp;– kann nach Ziffernblatt einer analogen Uhr Süd unmittelbar bestimmt werden, mittig zwischen der 12-Uhr-Markierung und dem Stundenzeiger, wenn Letzterer auf der Nordhalbkugel auf die Sonne weist; zu berücksichtigen ist dabei die <a href="Sommerzeit" title="Sommerzeit">Sommerzeit</a>&nbsp;– und der eigene Standort im Verhältnis zum Längengrad, bei dem die Sonne um 12 Uhr der lokalen <a href="Zeitzone" title="Zeitzone">Zeitzone</a> tatsächlich im Süden steht</li>
<li>nach dem jeweiligen Mondstand,<sup id="cite_ref-10" class="reference"><a href="#cite_note-10"><span class="cite-bracket">[</span>10<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li></ul></li>
<li>Himmelskörpern (Sternen) und deren Bewegungsrichtung.</li></ul>
<p>Anhand von einseitig stärker auftretendem Moos-Bewuchs an Bäumen kann nicht eindeutig auf die Himmelsrichtung geschlossen werden, da dieser oft weniger von der Sonneneinstrahlung als von der lokalen Hauptwindrichtung abhängig ist.<sup id="cite_ref-11" class="reference"><a href="#cite_note-11"><span class="cite-bracket">[</span>11<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Ausbildung">Ausbildung</h2></div>
<p>Im zivilen Bereich wird Überlebenstraining in Gruppen angeboten. Oft sind die Teilnehmer eine bestimmte Zeit auf sich allein gestellt, leben in der Natur oder sollen einen bestimmten Ort erreichen. Der Umgang mit Hilfsmitteln wie u.&nbsp;a. <a href="Messer" title="Messer">Messer</a> und <a href="Beil" title="Beil">Beil</a>, <a href="Erste_Hilfe" title="Erste Hilfe">Erste Hilfe</a>, Feuermachen und Techniken zur Kontaktaufnahme mit Rettungskräften werden geübt. Meist dauert das Training mehrere Stunden bis wenige Tage. Selten hungern die Teilnehmer auch tageweise, um den Umgang mit psychischen und physischen Verhaltensänderungen des Einzelnen sowie der Gruppe in Notlagen zu üben.
</p><p><i>Militärische Ausbildungslehrgänge</i> fokussieren eher auf ein <i>schnelles und unerkanntes Ausweichen</i> und setzen die Teilnehmer einer hohen körperlichen Belastung aus, um den Stress einer Gefechtshandlung zu simulieren.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Ausrüstung"><span id="Ausr.C3.BCstung"></span><span id="Survival_kit"></span>Ausrüstung</h2></div>
<p>Überlebensausrüstungen (engl. <i>Survival kits</i>) sind Zusammenstellungen nützlicher Ausrüstungsgegenstände: Werkzeuge und Materialien, teilweise wie für die <i>Überlebensausrüstung See</i> auf eine bestimmte Klimazone zugeschnitten. Diese lassen sich nach <i>Ausrüstung rund um Trinkwasser, Notverpflegung, Feuer und Kochen, Ergänzungsbekleidung, Erste-Hilfe, Notsignalmittel, Orientierung, Unterkunft als Wind- und Wetterschutz, Jagd und Angeln, Werkzeuge und Kleinteilausrüstung sowie Kleinrucksack</i> zum Verpacken gliedern.<sup id="cite_ref-12" class="reference"><a href="#cite_note-12"><span class="cite-bracket">[</span>12<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-13" class="reference"><a href="#cite_note-13"><span class="cite-bracket">[</span>13<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-14" class="reference"><a href="#cite_note-14"><span class="cite-bracket">[</span>14<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-15" class="reference"><a href="#cite_note-15"><span class="cite-bracket">[</span>15<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Eine ständig mitzuführende Minimalausrüstung, englisch <i><a href="Everyday_Carry" title="Everyday Carry">Everyday Carry</a> (ständige Grundausrüstung),</i> soll in Notfällen helfen.
</p><p>Die auf Englisch als „Ten essentials“<sup id="cite_ref-16" class="reference"><a href="#cite_note-16"><span class="cite-bracket">[</span>16<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> bezeichneten <i>zehn wichtigsten Gegenstände</i> sollten zur Ausrüstung von Bergwanderern und anderen Personen gehören, die in der Wildnis unterwegs sind.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Fluchtrucksack">Fluchtrucksack</h3></div>
<div class="sieheauch" role="navigation" style="font-style:italic;"><span class="sieheauch-text">Siehe auch</span>: <a href="Rucksack#Fluchtrucksack" title="Rucksack">Rucksack#Fluchtrucksack</a></div>
<p>Im Englischen sogenannte „Run bags“, „Escapebags“ oder „<a href="Notgep%C3%A4ck" title="Notgepäck">Bug-out bags</a>“ –&nbsp;mit 2&nbsp;Liter Wasser in <a href="PET-Flasche" title="PET-Flasche">PET-Flasche</a>, <a href="Notnahrung" class="mw-redirect" title="Notnahrung">Notnahrung</a>, Erste-Hilfe-Ausrüstung und Medikamenten sowie Ersatzbrille, <a href="Biwaksack" title="Biwaksack">Biwaksack</a> und <a href="Zeltbahn" title="Zeltbahn">Zeltbahn</a>, <a href="Pfefferspray" title="Pfefferspray">Pfefferspray</a> gegen wilde Tiere, Wind-Nässeschutzbekleidung und Kopfbedeckung gegen Wind und Kälte oder als Sonnenschutz, Schnur, Messer und <a href="Kombizange" class="mw-redirect" title="Kombizange">Kombizange</a>, <a href="Wasseraufbereitungstablette" class="mw-redirect" title="Wasseraufbereitungstablette">Wasseraufbereitungstabletten</a> oder Taschenwasserfilter, Spiegelkompass und Feuerzeug&nbsp;– sind zum Einsatz nach einem Katastrophenfall gedacht, der Aufbau und Inhalt kann je nach Klimazone stark variieren.
</p><p>In urbanen Gebieten zusätzlich: Reisepass, <a href="Impfpass" class="mw-redirect" title="Impfpass">Impfpass</a>, Bargeld, Kreditkarte, Taschenlampe, Mobilfunkgerät.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Bekannte_Survivalexperten">Bekannte Survivalexperten</h3></div>
<p>Bekannte Survivalexperten sind oder waren zum Beispiel: <a href="R%C3%BCdiger_Nehberg" title="Rüdiger Nehberg">Rüdiger Nehberg</a>, <a href="Bear_Grylls" title="Bear Grylls">Bear Grylls</a>, <a href="Cody_Lundin" title="Cody Lundin">Cody Lundin</a>, <a href="Dave_Canterbury" title="Dave Canterbury">Dave Canterbury</a> oder <a href="Johannes_Vogel_(Abenteurer)" title="Johannes Vogel (Abenteurer)">Johannes Vogel</a>.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Filme_und_Fernsehserien">Filme und Fernsehserien</h2></div>
<p>Insbesondere Hollywood produziert Kinofilme zum Überleben in der Wildnis. Die dabei gezeigten Fertigkeiten und Szenen entsprechen nicht immer allgemein anerkannten Verhaltensweisen und Fähigkeiten und dienen oft eher der Unterhaltung der Zuschauer. Kernthemen von Survivalfilmen sind <i>Wasser&nbsp;– Feuer&nbsp;– Nahrungsmittel aus der Natur&nbsp;– Unterschlupf&nbsp;– Verbindungsaufnahme und Rettung&nbsp;– Orientieren mit Behelfsmitteln und Notsignale</i> sowie das Erstellen von <i>Behelfsmitteln wie Werkzeug, Feuermittel, Notsignalmittel.</i>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Klimazonen_der_Drehgebiete_der_Serien-Überlebensfilme"><span id="Klimazonen_der_Drehgebiete_der_Serien-.C3.9Cberlebensfilme"></span>Klimazonen der Drehgebiete der Serien-Überlebensfilme</h3></div>
<ul><li>Trocken-kalte <a href="Tundra" title="Tundra">Tundra</a> und <a href="Hochgebirge" title="Hochgebirge">Hochgebirge</a> in <a href="Island" title="Island">Island</a>, <a href="Norwegen" title="Norwegen">Norwegen</a>, <a href="Gr%C3%B6nland" title="Grönland">Grönland</a> sowie <a href="Anden" title="Anden">Andenregionen</a> in Südamerika und die <a href="Rocky_Mountains" title="Rocky Mountains">Rocky Mountains</a> in Nordamerika</li>
<li>Trocken-heiße Wüste in <a href="Utah" title="Utah">Utah</a> <a href="Canyonlands-Nationalpark" title="Canyonlands-Nationalpark">Canyonlands-Nationalpark</a> und <a href="New_Mexico" title="New Mexico">New Mexico</a> in den USA sowie in <a href="Nordafrika" title="Nordafrika">Nordafrika</a> und das <a href="Outback" title="Outback">Outback</a> in <a href="Australien" title="Australien">Australien</a></li>
<li>Trocken-warme Savanne in <a href="Ostafrika" title="Ostafrika">Ostafrika</a> und <a href="S%C3%BCdafrika" title="Südafrika">Südafrika</a></li>
<li>Feucht-kalter Wald in den Waldregionen in den USA, <a href="Rum%C3%A4nien" title="Rumänien">Rumänien</a> mit den (<a href="Karpaten" title="Karpaten">Karpaten</a>), <a href="Taiga_(Wald)" class="mw-redirect" title="Taiga (Wald)">Taigawald</a> um den <a href="Baikalsee" title="Baikalsee">Baikalsee</a></li>
<li>Feucht-heißer Regenwald und Sumpf in den <a href="Everglades" class="mw-redirect" title="Everglades">Everglades</a>, Florida, USA, Regionen in Mittel- und Südamerika sowie Zentralafrika und Südseeinseln</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Beispiele">Beispiele</h3></div>
<ul><li><a href="The_Day_After_%E2%80%93_Der_Tag_danach" title="The Day After – Der Tag danach">The Day After</a>, USA 1983</li>
<li><a href="Tag_Null" title="Tag Null">Tag Null</a>, GB 1984</li>
<li><a href="%C3%9Cberleben!" title="Überleben!">Überleben!</a>, USA 1993</li>
<li>Camp der Abenteuer, USA 1996</li>
<li><a href="Auf_Messers_Schneide_%E2%80%93_Rivalen_am_Abgrund" title="Auf Messers Schneide – Rivalen am Abgrund">Auf Messers Schneide</a>, USA 1997</li>
<li><a href="Cast_Away_%E2%80%93_Verschollen" title="Cast Away – Verschollen">Cast Away</a>, USA 2000</li>
<li><a href="Wolfzeit" title="Wolfzeit">Wolfzeit</a>, F, D, A 2003</li>
<li><a href="Into_the_Wild" title="Into the Wild">Into the Wild</a>, USA 2007</li>
<li><a href="I_Am_Legend_(Film)" title="I Am Legend (Film)">I Am Legend</a>, USA 2007</li>
<li><a href="The_Road" title="The Road">The Road</a>, USA 2009</li>
<li><a href="The_Book_of_Eli" title="The Book of Eli">The Book of Eli</a>, USA 2010</li>
<li><a href="127_Hours" title="127 Hours">127 Hours</a>, USA 2010</li>
<li><a href="A_Lonely_Place_to_Die_%E2%80%93_Todesfalle_Highlands" title="A Lonely Place to Die – Todesfalle Highlands">A Lonely Place to Die – Todesfalle Highlands</a>, GB 2011</li>
<li><a href="Hell_(2011)" title="Hell (2011)">Hell</a>, CH, D 2011</li>
<li>Solo, ES 2018</li>
<li><a href="Manhunt_%E2%80%93_Jagd_auf_Joel_Lambert" title="Manhunt – Jagd auf Joel Lambert">Manhunt – Jagd auf Joel Lambert</a></li>
<li><a href="Abenteuer_Survival" title="Abenteuer Survival">Abenteuer Survival</a> seit 2006 mit <a href="Bear_Grylls" title="Bear Grylls">Bear Grylls</a></li>
<li><a href="Survival_Man" title="Survival Man">Survival Man</a> mit <a href="Les_Stroud" title="Les Stroud">Les Stroud</a></li>
<li>Meine Frau, die Wildnis und ich mit Mykel Hawke und Ruth England</li>
<li><a href="Das_Survival-Duo%3A_Zwei_M%C3%A4nner%2C_ein_Ziel" title="Das Survival-Duo: Zwei Männer, ein Ziel">Das Survival Duo</a> mit <a href="Cody_Lundin" title="Cody Lundin">Cody Lundin</a> und vormals <a href="Dave_Canterbury" title="Dave Canterbury">Dave Canterbury</a>, neu ab der 3.&nbsp;Staffel, Joseph Teti und Matt Graham</li>
<li><a href="Naked_Survival" title="Naked Survival">Naked Survival</a> seit 2013</li>
<li><a href="Alone_(Fernsehsendung)" title="Alone (Fernsehsendung)">Alone</a>, USA seit 2015</li>
<li><a href="7_vs._Wild" title="7 vs. Wild">7 vs. Wild</a>, D 2021</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Computerspiele">Computerspiele</h2></div>
<p><a href="Survival-Spiel" title="Survival-Spiel">Survival-Spiele</a> stellen ein eigenes <a href="Computerspielgenre" title="Computerspielgenre">Computerspielgenre</a> dar, bei dem der Spieler das Überleben der Spielfigur durch die Erfüllung von Grundbedürfnissen sichern muss. Das <a href="Survival_Horror" title="Survival Horror">Survival-Horror</a>-Genre konzentriert sich auf das Überleben der Spielfigur in einer Gruselumgebung.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Literatur">Literatur</h2></div>
<ul><li>ARMY, MARINE CORPS, NAVY, AIR FORCE: <i>FM 21-76-1, MCRP 3-02H, NWP 3-50.3, AFTTP(I) 3-2.26SURVIVAL, EVASION, AND RECOVERY.</i> Juni 1999.</li>
<li>Autorenkollektiv: <i>Überleben auf See.</i> transpress VEB Verlag für Verkehrswesen, Berlin 1985.</li>
<li>Department of the Army: <i>Field Manual 21-76 Survival.</i> Mai 2002.</li>
<li>Department of the Army: <i>Field Manual 21-60 Visual Signals.</i> September 1987.</li>
<li>Matthias Hake: <i>Field Manual.</i> Pietsch Verlag, Stuttgart 2000, ISBN 3-613-50352-2.</li>
<li>Lars Konarek: <i>Überleben in der Natur. Der Survival-Guide für Europa und Nordamerika.</i> 1. Auflage. Stocker Verlag, 2013, ISBN 978-3-7020-1390-5.</li>
<li><a href="R%C3%BCdiger_Nehberg" title="Rüdiger Nehberg">Rüdiger Nehberg</a>: <i>Die Kunst zu überleben, Survival.</i> Kabel, Hamburg 1979, ISBN 3-921909-75-9.</li>
<li>Rüdiger Nehberg: <i>Medizin-Survival Überleben ohne Arzt.</i> Goldmann, München 1988, ISBN 3-442-10430-0.</li>
<li>Rüdiger Nehberg: <i>Survival-Training.</i> Droemer Knaur, München 1989, ISBN 3-426-07842-2.</li>
<li>Rüdiger Nehberg: <i>Survival-Abenteuer vor der Haustür.</i> Piper, München 1999, ISBN 3-492-22715-5.</li>
<li>Rüdiger Nehberg: <i>Überleben ums Verrecken.</i> Malik, München 2002, ISBN 3-89029-219-4.</li>
<li>Rüdiger Nehberg: <i>Die Autobiographie.</i> Malik, München 2005, ISBN 978-3-89029-297-7.</li>
<li>Rüdiger Nehberg: <i>Survival-Handbuch für die ganze Familie.</i> ArsEd., München 2008, ISBN 978-3-7607-3498-9.</li>
<li>Rüdiger Nehberg: <i>Survival Lexikon für die Hosentasche.</i> Piper, München 2012, ISBN 978-3-492-30004-9.</li>
<li><a href="Hans-Otto_Meissner" title="Hans-Otto Meissner">Hans-Otto Meissner</a>: <i>Die überlistete Wildnis. Vom Leben und Überleben in der freien Natur.</i> Bertelsmann, Gütersloh 1967.</li>
<li>Reinhard G. Matschke: <i>Überleben auf See. Aus medizinischer Sicht.</i> Triltsch Verlag, Düsseldorf 1977.</li>
<li><a href="Philipp_Sch%C3%B6nthaler" title="Philipp Schönthaler">Philipp Schönthaler</a>: <i>Survival in den 80er Jahren. Der dünne Pelz der Zivilisation.</i> Matthes &amp; Seitz, Berlin 2015, ISBN 978-3-95757-149-6.</li>
<li>Alexander Stilwell: <i>Survival. Das illustrierte Handbuch der Überlebenstechniken.</i> Heel Verlag, Pottscheid 2001, ISBN 3-89365-915-3.</li>
<li>Heinz Volz: <i>Überleben in Natur und Umwelt.</i> 14. Auflage. Walhalla-Fachverlag, Regensburg 2010, ISBN 978-3-8029-6436-7.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Weblinks">Weblinks</h2></div>
<ul><li><style data-mw-deduplicate="TemplateStyles:r261891140">
/* start https://de.wikipedia.org/ */


.mw-parser-output .webarchiv-memento a{color:inherit}


/* end https://de.wikipedia.org/ */
</style><a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20120127094926/http://www.equipped.org/fm21-76.htm">U.S. Army <i>Survival Manual FM 21–76.</i></a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> vom 27. Januar 2012 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>). Im Original publiziert auf <i>equipped.org</i>, Juni 1992.</li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://irp.fas.org/doddir/army/fm3-05-70.pdf"><i>Field Manual No. 3-05.70 Survival.</i></a> (PDF; 20&nbsp;MB). In: <i>fas.org.</i> Department of the Army, Mai 2002 (englisch).</li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20141220142753/http://www.raumfahrtmuseum.at/sojuskapsel.html"><i>Überlebensausrüstung der Kosmonauten.</i></a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> vom 20. Dezember 2014 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>). In: <i>raumfahrtmuseum.at.</i></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Belege">Belege</h2></div>
<div class="mw-references-wrap mw-references-columns"><ol class="references">
<li id="cite_note-Hake-1"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-Hake_1-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Hake_1-1">b</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Hake_1-2">c</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Hake_1-3">d</a></sup></span> <span class="reference-text">Matthias Hake: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.survival-sh.de/buchvorstellung/matthias-hake/%C3%BCberleben-in-der-wildnis"><i>Überleben in der Wildnis und urbaner Umgebung. Behelfsmaßnahmen Spezialkräfte.</i></a> In: <i>survival-sh.de.</i> Abgerufen am 18.&nbsp;Mai 2013.</span>
</li>
<li id="cite_note-2"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-2">↑</a></span> <span class="reference-text">Vgl. DUDEN-Fremdwörterbuch.</span>
</li>
<li id="cite_note-3"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-3">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.youtube.com/user/nols1965"><i>NOLS.</i></a> In: <i>YouTube.com.</i></span>
</li>
<li id="cite_note-4"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-4">↑</a></span> <span class="reference-text"><span style="display:none"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://deadurl.invalid/http://nols.blogs.com/">@1</a></span><span style="display:none"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://nols.blogs.com/">@2</a></span><span style="display:none">Vorlage:Toter Link/nols.blogs.com</span><a rel="nofollow" class="external text" href="http://nols.blogs.com/"><i>Homepage NOLS.</i></a> <small>(Seite nicht mehr abrufbar. <a rel="nofollow" class="external text" href="http://timetravel.mementoweb.org/list/2010/http://nols.blogs.com/">Suche in Webarchiven</a>)</small></span>
</li>
<li id="cite_note-5"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-5">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.presseportal.de/pm/67428/3002452"><i>Medientag – „Überleben auf See“ hautnah erleben.</i></a> In: <i>Presseportal.de.</i> Presse- und Informationszentrum Marine, 21.&nbsp;April 2015,<span class="Abrufdatum"> abgerufen am 18.&nbsp;Mai 2023</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3ASurvival&amp;rft.title=Medientag+%E2%80%93+%E2%80%9E%C3%9Cberleben+auf+See%E2%80%9C+hautnah+erleben&amp;rft.description=Medientag+%E2%80%93+%E2%80%9E%C3%9Cberleben+auf+See%E2%80%9C+hautnah+erleben&amp;rft.identifier=https%3A%2F%2Fwww.presseportal.de%2Fpm%2F67428%2F3002452&amp;rft.publisher=Presse-+und+Informationszentrum+Marine&amp;rft.date=2015-04-21">&nbsp;</span></span>
</li>
<li id="cite_note-6"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-6">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.unibw.de/studfberaero/inhalt-studfber-aero/fliegerische-ausbildung"><i>Fliegerische Ausbildung Flächenflugzeuge.</i></a> In: <i>unibw.de.</i> Universität der Bundeswehr München,<span class="Abrufdatum"> abgerufen am 18.&nbsp;Mai 2023</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3ASurvival&amp;rft.title=Fliegerische+Ausbildung+Fl%C3%A4chenflugzeuge&amp;rft.description=Fliegerische+Ausbildung+Fl%C3%A4chenflugzeuge&amp;rft.identifier=https%3A%2F%2Fwww.unibw.de%2Fstudfberaero%2Finhalt-studfber-aero%2Ffliegerische-ausbildung&amp;rft.publisher=Universit%C3%A4t+der+Bundeswehr+M%C3%BCnchen">&nbsp;</span></span>
</li>
<li id="cite_note-7"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-7">↑</a></span> <span class="reference-text">Michael Schenk: <i>Für den Notfall vorgesorgt.</i> 9.&nbsp;Auflage. Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK), 2007, S.&nbsp;41&nbsp;ff.</span>
</li>
<li id="cite_note-8"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-8">↑</a></span> <span class="reference-text">„… die Gewinnung von Bodenfeuchtigkeit mit einer Plastikfolie ist möglich, jedoch nicht aus trockenem Wüstensand,“ und in Gebieten mit hoher Bodenfeuchtigkeit unnütz, da dort auch nach Wasser gegraben werden kann oder dieses an der Oberfläche steht.</span>
</li>
<li id="cite_note-9"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-9">↑</a></span> <span class="reference-text">Michael Schenk: <i>Für den Notfall vorgesorgt.</i> 9.&nbsp;Auflage. Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK), 2007, S.&nbsp;42.</span>
</li>
<li id="cite_note-10"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-10">↑</a></span> <span class="reference-text">nach Mondstand mit Mondphasenrechenscheibe Matthias Hake: Überleben in der Wildnis und urbaner Umgebung. Behelfsmaßnahmen Spezialkräfte.</span>
</li>
<li id="cite_note-11"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-11">↑</a></span> <span class="reference-text">Matthias Hake: Überleben in der Wildnis und urbaner Umgebung. Behelfsmaßnahmen Spezialkräfte.</span>
</li>
<li id="cite_note-12"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-12">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.yumpu.com/de/document/view/10827982/und-date-bundesamt-fur-wehrtechnik-und-beschaffung"><i>Überlebensausstattungen Wüste Polar Hochgebirge.</i></a> In: <i>yumpu.com.</i> Bundesamt für Wehrtechnik und Beschaffung, abgerufen am 18.&nbsp;Mai 2023.</span>
</li>
<li id="cite_note-13"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-13">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.m4040.com/Survival/Survival%20Kit%20Items%20and%20Uses.htm"><i>Survival Kit Items and Uses.</i></a> In: <i>m4040.com.</i> Abgerufen am 18.&nbsp;Mai 2023.</span>
</li>
<li id="cite_note-14"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-14">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.henryrifles.com/rifles/u-s-survival-ar-7/"><i>U.S. Survival Rifle AR-7.</i></a> In: <i>henryrifles.com.</i> Abgerufen am 18.&nbsp;Mai 2023.</span>
</li>
<li id="cite_note-15"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-15">↑</a></span> <span class="reference-text">Siehe auch <a href="High_Standard_HDM" title="High Standard HDM">High Standard HDM</a>.</span>
</li>
<li id="cite_note-16"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-16">↑</a></span> <span class="reference-text">Siehe <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Ten_essentials" class="extiw external" title="en:Ten essentials">en:Ten essentials</a>.</span>
</li>
</ol></div>
<div class="hintergrundfarbe1 rahmenfarbe1 navigation-not-searchable normdaten-typ-s" style="border-style: solid; border-width: 1px; clear: left; margin-bottom:1em; margin-top:1em; padding: 0.25em; overflow: hidden; word-break: break-word; word-wrap: break-word;" id="normdaten">
<div style="display: table-cell; vertical-align: middle; width: 100%;">
<div>
Normdaten&nbsp;(Sachbegriff): <a href="Gemeinsame_Normdatei" title="Gemeinsame Normdatei">GND</a>: <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://d-nb.info/gnd/4117273-5">4117273-5</a></span> </div>
</div></div></div><!--htdig_noindex--><div><div class="zim-footer">
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